Ein kleiner Einblick in die Weltgeschichte des Eames Stuhls

Eames kaufenDer US-amerikanische Architekt Charles Eames gehört zu den einflussreichsten Designern seiner Zeit. 1941 gründete Charles Eames mit seiner Frau Ray Eames ein Designstudio. Als Ergebnis eines Forschungsprogramms, an dem Charles Eames und Ray Eames während des Zweiten Weltkrieges zusammen mit Eero Saarinen arbeiteten, entstanden Schichtholzstühle, die zu den Meilensteinen im modernen Möbelbau zählen. Mit zahlreichen Designermöbelentwürfen war Charles Eames in den 1950er und 1960er Jahren gemeinsam mit seiner Frau Ray Eames maßgeblich an der Stilentwicklung dieser Epoche beteiligt. Mit dem legendären Lounge Chair aus dem Jahr 1956, der wie kein zweites Möbelstück für die klassische Moderne steht, erreichte Charles Eames Weltruhm. 

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Gemeinsam mit Ray Eames arbeitete er an unterschiedlichen Projekten aus den Bereichen Film, Foto, Industriedesign, Spielwaren, Ausstellungen, Bücher, Architektur und bildende Kunst. Das Haus von Charles Eames und Ray Eames ist eine Stahl- und Glaskonstruktion in Los Angeles. Es entstand als Beispiel für einen ökonomischen Wohn- und Lebensraum im avantgardistischen Stil.

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Wenn Erfolg Begeisterung begleitet

Bereits 1938 versuchte Charles in Cranbrook gemeinsam mit Eero Saarinen Schichtholzfurniere dreidimensional zu formen- bisher waren nur einfache Schwünge in 2 Dimensionen machbar. Ein Gedanke dabei war die Suche nach einer an die Anatomie des Menschen angepassten Möbelform. So sollten Leichtigkeit und Materialökonomie, also preiswerte industrielle Herstellung in großen Stückzahlen und gleichzeitig ein hoher Sitzkomfort ohne aufwändige Polsterung erreicht werden. Neben Kostensenkungen und ästhetischen Vorstellungen spiegeln diese Möbelentwürfe auch die Veränderungen im Wohnungsbau wider: offene, weniger zweckbestimmte Grundrisse, verstärkte Verschränkung von Innen- und Außenraum. Leichte, unkompliziert zu bewegende Möbel waren nötig, um räumliche Situationen flexibel halten zu können und beispielsweise einen unaufwändigen Umzug nach draussen.

Eames information onlineMit den Entwürfen erzielte Eames die ersten, preisgekrönten Ergebnisse. Der „Organic Chair“ wurde allerdings wegen der technisch nicht machbaren Herstellung einer Sperrholzsitzschale aus einem Stück nicht in größeren Stückzahlen produziert. Der endgültige Durchbruch gelang Eames erst, nachdem sie die Idee der Sperrholzschale aus einem Stück aufgaben und Sitz und Rücken voneinander trennten. Ziel von Charles Eames war seither einen Stuhl zu entwickeln, der sowohl komfortabel als auch preisgünstig ist, aber vor allem aus einem Stück besteht. Immer noch auf der Suche nach der optimalen dreidimensionalen Form von Sitzschalen fanden parallel zu den Fiberglasentwicklungen auch Versuche mit gebogenen und verschweißten Drahtschalen statt. Ebenso wie bei der Fiberglasschale war das Ergebnis eine einteilige Schale für Sitz und Rücken. Die Drähte wurden mittels Kontaktschweißverfahren raffiniert und stabil miteinander verbunden. Herman Miller stellte das Modell mit verschiedenen Untergestellvarianten ab 1951 in Serie her.

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